Wie viel kostet ein „RTLS“-System?
Es gibt keinen einheitlichen Preis – die Kosten für die automatische Bestandsaufnahme hängen von der Genauigkeit, der Fläche und der Anzahl der Objekte ab. Die Kostenstruktur ist jedoch vorhersehbar, und die meisten Mehrkosten entstehen dadurch, dass mehr Präzision gekauft wird, als für den jeweiligen Anwendungsfall erforderlich ist.
Was die Kosten bestimmt
- Infrastruktur: Anker/Lokalisatoren/Lesegeräte und deren Dichte (der größte Einflussfaktor – bestimmt durch die Genauigkeit)
- Tags: von Centbeträgen (passives RFID) bis zu Dutzenden von Euro (UWB /aktiv), multipliziert mit der Anzahl Ihrer Assets
- Software & Lizenzen: Plattform, Analysen und Gebühren pro Tag oder pro Standort
- Integration: Anbindung an WMS, ERP, EMR oder MES – wird oft unterschätzt
- Installation & Vermessung: Verkabelung, PoE, Montage, RF-Standortvermessung
- Betriebskosten: Support, Wartung, Batteriewechsel
Typische Preisklassen
Ein fokussiertes Pilotprojekt kostet in der Regel mehrere Zehntausend Euro. Eine Produktionsimplementierung an einem einzelnen Standort kostet in der Regel ab einem niedrigen sechsstelligen Betrag, abhängig von Fläche, Genauigkeit und Anzahl der Anlagen. Passive Ortung an Engpässen ist weitaus günstiger als eine Ortung mit Submeter-Genauigkeit im gesamten Werk. Wir veröffentlichen Richtwerte für Beratungshonorare separat auf unserer Seite „So arbeiten wir & Honorare“ – Hardware und Lizenzen sind extra und wir schlagen darauf keinen Aufschlag auf.
So vermeiden Sie überhöhte Ausgaben
Legen Sie die Mindestgenauigkeit fest, die ein realer Arbeitsablauf benötigt, wählen Sie die leichteste Technologie, die diese erfüllt, und führen Sie einen Pilotversuch durch, bevor Sie skalieren. Das Modell in unserem ROI-Rechner wandelt diese Eingaben in Amortisationszeit und den Kapitalwert über drei Jahre um.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel kostet „RTLS“ pro Quadratmeter?
Das hängt stark von der Genauigkeit ab: Eine spärliche Abdeckung mit „BLE“ pro Zone kostet nur einen Bruchteil dessen, was eine dichte Abdeckung mit „UWB“ kostet. Wir berechnen den Preis anhand Ihrer Fläche, des Genauigkeitsziels und der Anzahl der Objekte.
Sind Tags teuer?
Passive „RFID“-Tags kosten nur wenige Cent; „UWB“-/aktive Tags kosten mehrere Dutzend Euro. Multiplizieren Sie dies mit der Anzahl der Objekte – und berücksichtigen Sie die Batterielebensdauer sowie den Austausch.
Was sind die größten versteckten Kosten?
Integration und Installation (Verkabelung, Vermessung) sowie laufende Batterie- und Wartungskosten. Diese berücksichtigen wir in jedem ehrlichen Modell.
Können Sie einen Festpreis nennen?
Nach einem kurzen Gespräch zur Bedarfsermittlung, ja – eine Festpreis-Analyse und ein vorläufiges Systembudget, das Sie Ihrem Vorstand vorlegen können.